Barcelona

Es ist rot! Nicht orange, nicht grün, rot, einfach nur rot. Trotzdem - als stünde ein unsichtbarer Starter mit schwarzweiß karierter Flagge irgendwo versteckt zwischen den Blumenkübeln am Straßenrand - um mich herum fahren alle los.

Und schlagartig schreien die gequälten Zwei- und Viertakter auf, röhren fette Auspuffe dickleibiger Harleys los und die knatternden Röhrchen der unzähligen Roller kreischen um die Wette. Und es ist immer noch rot. Wie eine Flutwelle spült der Pulk motorisierter Zweiradfahrer in ganzer Breite in die Kreuzung. Alle, bis auf einen. Alle, bis auf mich. Ich warte auf Grün. Ein Fehler ganz offensichtlich. Denn auch mein Hintermann war gestartet und schafft es unter hinterlassen wilder, unverständlicher Flüche so eben gerade noch in verwegener Schräglage um unser Motorrad herum. Nicht die eigene Ampel zählt. Nicht die, auf der mein Blick ruht. Für den furiosen Start mitten hinein in den weiten Asphalt der Kreuzung gilt nur das Licht der kreuzenden Fußgänger. Springt das auf rot, ist der Weg frei. Und wehe, ein Unglücklicher weilt noch auf dem Überweg. Dann wird es eng, denn Sekundenbruchteile später spült die Welle aus Rollern, Mopeds, Motorrädern alles hinweg.

Immer weiter hinein in Barcelonas Stadtverkehr lassen wir uns treiben. Je mehr Kreuzungen wir passieren, umso forscher werde auch ich. Es ist schon ein komisches Gefühl, die roten Ampeln einfach zu ignorieren, aber mit zunehmender Übung fällt es immer leichter. Außerdem, was soll schon passieren. Ich presche ja nicht alleine vor, wir sind ja nur ein Teil des qualmenden Schwarms, der vorwärts stürmend an jeder Kreuzung durchstartet, denke ich. Geschätzt 40 Prozent aller Privatfahrzeuge in Barcelona sind mittlerweile einspurig, sagt die Stadtverwaltung - mit steigender Tendenz. Und mit steigender Gefährlichkeit. Sicherheitskampagnen, Fahrkurse, vermehrte Kontrollen, damit kämpfen die städtischen Ordnungshüter gegen zweirädrigen Wildwuchs und ansteigende Unfallzahlen an. Ob es fruchtet wird man sehen.

Am Placa del Portal de la Pau direkt am Hafen klinken wir uns aus der Meute aus, rollen gleich am Taxistand auf den Fußweg und reihen uns ein in die schier endlose Reihe geparkter Zweiräder. Mit einer dicken Kette sichere ich die BMW. Das gibt zumindest ein sicheres Gefühl, denn auch die letzte Gurke ist hier irgendwie an eine Laterne gekettet oder wenigstens mit einem Bremsscheibenschloss gesichert. Aus gut sechzig Meter Höhe schaut mir Christoph Columbus über die Schulter, während ich den Tankrucksack umhänge und die Helme anschließe. Dem vermeintlichen Entdecker Amerikas haben die Katalanen hier mitten im Kreisverkehr ein mächtiges Denkmal errichtet. Cristoforo war zwar vermutlich gebürtiger Genuese, dennoch schlagen die Iberer ihren Cristóbal ganz gerne sich selber zu, schrieb er doch alle seine Aufzeichnungen in kastilisch und so ein berühmter Entdecker macht sich ja schließlich nicht schlecht in der Familie.

Quer hinüber auf die andere Seite des Kreisverkehrs, dabei immer die Fußgängerampel gut im Blick, schlendern wir in Richtung der Ramblas. Einst nur ein ausgetrocknetes, staubiges Bachbett, sind die Ramblas heute der zentrale Treffpunkt in Barcelona, ein nicht versiegender Strom von Menschen, in den wir uns gerne einreihen. Sehenswürdigkeiten? Fehlanzeige! Die Menschen sind das Sehenswerte, die Cafés, die Blumenstände. Hier blüht das Leben, man trifft sich, spricht, guckt, schlendert. Wir lassen uns treiben, schauen auf der Rambla de Santa Mònica den Straßenmalern zu, die sich in mal mehr, mal weniger gelungenen Porträts versuchen, lauschen ein paar Musikern, die katalanische Volkslieder klampfen. Am meisten staunen Kiki und ich über die fantastischen lebenden Statuen. Wahre Kunstwerke, erschaffen aus Unmengen Stoff, Schminke, Farbe und anderen Materialien und natürlich einer riesigen Portion Fantasie. Fast könnte man Mitleid haben mit den Akteuren unter ihren schweren Gewändern und Kostümen. Aber die Ramblas ohne ihre Straßenkünstler, unvorstellbar.

Ganz anders die Hütchenspieler, verrucht, aber dennoch faszinierend. Fingerfertig lassen sie die Schächtelchen mit der Papierkugel kreisen. Eigentlich weiß es jeder, es kann nicht mit rechten Dingen zugehen. Und dann gewinnt mein Nebenmann doch ein paar Euro und motiviert damit prompt ein, zwei Zuschauer zu ihren Einsätzen. Schön dumm, außer der Bank gewinnt hier keiner und der von eben war garantiert der Bruder, Schwager, Onkel, oder wer weiß wer aus der Familie. Gleich schräg gegenüber, wo die Rambla de Sant Josep beginnt, lockt Kiki und mich die Fassade des Mercat de la Boqueria, des zentralen Marktes. Durch den breiten Eingang tauchen wir ein in die lebhafte Welt des riesigen alten Gebäudes aus Glas und Stahl. Tausendundein Gerüche steigen in unsere Nasen: Der frische Duft praller, tiefroter Weintrauben und knallgelber Zitronen, das verlockende Aroma süßer Liköre, köstlicher Desserts und allerlei Backwerks. Dazwischen locken kandierte Früchte, herzhafte Käse und eine unüberschaubare Auswahl fangfrischen Fisches und Meeresfrüchte jeglicher Art. Wir werden herzlich bedient und decken uns reichlich fürs Picknick ein.

Zurück bei Columbus kommen wir mit Manolo ins Gespräch. Er hat zwei Fahrzeuge, einen fast schrottreifen Roller für den großstädtischen Alltag und eine „heiße“ Ducati für den Ausflug am Wochenende und die weiteren Strecken. Einige seiner Freunde würden das so machen, sagt er. Die „guten“ Motorräder seien für den Verkehr zu groß und so richtig vorwärts käme man damit zwischen den Autos auch nicht. Außerdem gingen damit zu viele Rückspiegel kaputt. Ob er damit seine eigenen meint oder die der Autos lässt er breit grinsend offen. Wo wir noch hin wollen, fragt der gebürtige Barcelonier und versorgt uns ob unserer Antwort gleich noch mit ein paar guten Tipps für den einen oder anderen Abstecher. Nicht der erste, den wir hier bekommen. Die Katalanen stehen hinter ihrem Land und wir haben nicht einen getroffen, er nicht gerne die Gäste daran teilhaben lassen möchte.

Entlang des mit Palmen bewachsenen Boulevards und der riesigen Yachthäfen rollen wir nach Norden, hinein in das alte Hafenviertel. La Barceloneta, das kleine Barcelona, nennt sich das Gewirr enger Gassen. Wir bräuchten nur die Hand auszustrecken, um das eine oder andere Kleidungsstück oder Laken von der Leine zu holen. Halb über die Straße ragen urige Balkone, auf den Stufen so mancher Haustüre stehen Hausfrauen beim Schwätzchen und quer über die Straße tobt eine Schar Kinder lärmend dem Ball nach. Barceloneta ist der kleinste, aber gleichzeitig eines der am dichtesten besiedelten Teile der Hauptstadt Kataloniens.

Nur ein paar Meter weiter ist Sand, und davon jede Menge. Oben auf der Promenade lasse ich die BMW ausrollen. Ein paar Schritte, dann knirscht er unter unseren Sohlen. Wir lassen uns in den warmen Sand fallen, genießen die Sonnenstrahlen, atmen salzgeschwängerte Seeluft und lauschen entspannt dem regelmäßigen Rauschen der Wellen. Entspannung pur während hinter uns die Großstadt lebt.

Es gibt Dinge, die erleichtern das Leben ungemein. Ein GPS in einer spanischen Großstadt gehört mit Sicherheit dazu. Von unserem lassen wir uns quer durch Barcelona, von Ost nach West, von den Platjas zum Park Güell führen. Wieder spült uns der Verkehr über rote Ampeln, über verlockende Busspuren vorbei an den wartenden Autofahrern und im dichten Pulk durch die schmalen Lücken zwischen den Blechkisten hindurch. Gemeinsam sind wir stark, quetschen uns nach vorne durch, um im entscheidenden Moment den Mitstreitern wichtige Sekunden abzunehmen. Mir fehlt die Routine, habe dafür immer noch umso mehr Skrupel. Während ich auf der Avenida Diagonal, der wichtigsten Hauptstraße, noch rechts und links gucke bevor ich Gas gebe, haben mich die ersten Scooterfahrer schon um Längen geschlagen. Gutes Mittelfeld, mehr ist nicht drin. Vielleicht fehlt mir ja auch nur der nötige Ehrgeiz.

„Rechts abbiegen!“ Wo denn? Im letzten Moment entdecke ich die Einfahrt in eine schmale Gasse. Im Leben wäre ich hier nicht abgebogen. Ich ignoriere alle Schilder, folge dem Display. Wieder abbiegen, noch enger. Mit dem Auto wäre spätestens jetzt Schicht. Mit dem Mopped jetzt eigentlich auch. Das ist eine Sackgasse, am Ende ein paar Poller. Und wieder zögere ich und werde nur Zweiter. Der Rollerfahrer hinter mir dreht auf, geht vorbei, schießt zwischen den Pfeilern hindurch und entschwindet schneller unserem Blick, als ich den Pfeiler umrunden kann. „Noch zweihundert Meter“ verkündet das Navi ungerührt, kurz bevor wir auf dem Busparkplatz des Park Güell stoppen.

Gut hundert Jahre ist es her, da beauftragte der steinreiche Industrielle Eusebi Güell den katalanischen Architekten Gaudi mit der Planung eines neuen Wohnviertels außerhalb des Zentrums Barcelonas. 60 Häuser inmitten eines riesigen Parkgeländes sollten es werden. Doch die Interessenten blieben aus. Zwar entstanden Park und vielleicht fünf oder sechs Häuser, aber das war es dann auch schon mit der Pracht. Zum Glück, kann man heute sagen. Der 15 Hektar große, urig gestaltete Park wirkt wie eine Märchenlandschaft auf uns. Vorbei an skurrilen Häuschen, die wie Tiere oder Pilze wirken, über kunstvoll geschwungene Treppen und schattige Wege steigen Kiki und ich hinein in die großartige Welt des Künstlers Antoni Gaudi, in dessen Zentrum ein Wald von Säulen das Dach des als Marktplatz geplanten Sala Hipóstila trägt. Oben auf dem Dach relaxen wir in den berühmten wellenförmig geschwungenen und mit buntem Mosaik versehenen Bänken. Barcelona liegt uns hier zu Füßen, der Blick über die Stadt ist einmalig.

Der Parc Güell ist der richtige Platz, die Zeit zu vergessen. Stundenlang könnten wir einfach nur über Barcelona schauen, zwischen Kunstwerken schwelgen und den staunenden Menschen zusehen, aber den Abend wollen wir unten in der Stadt, in einem der ältesten Viertel verbringen. Durch die langsam dunkler werdende Metropole düsen wir wieder in Richtung Hafen, trudeln bald wieder an den Ramblas ein. In langer Reihe stehen hier die Zweiräder am Straßenrand geparkt. In Höhe des Mercat de la Boqueria finden wir eine Lücke, parken die BMW und gehen zu Fuß die letzten Meter hinein ins Barri Gòtic, ins Gotische Viertel. Uralte Gemäuer, stattliche Kirchen, dazwischen ein wahres Labyrinth schmaler und schmalster Gässchen, unterbrochen von gepflasterten Plätzen -  es würde uns nicht wundern, wenn wir hier einem mittelalterlichen Nachtwächter oder einer in Eisen gerüsteten Ritterschar begegneten. Auf halbem Weg zwischen den Ramblas und der mächtigen Kathedrale liegt unter schattigen Laubbäumen verborgen, umgeben von alten Häuserfassaden mit den so typischen kleinen Balkonen, einer der zahlreichen schönen Plätze Barcelonas, der Placa de Sant Josep Oriol I. Direkt an seinem Rand das Hostal Jardi. Um hier ein Zimmer zu bekommen, vielleicht sogar eines der heiß begehrten mit Balkon, gilt es frühzeitig zu buchen. Die Lage ist perfekt. Wir machen die Tür auf und sind mittendrin im Viertel.

Klar, dass wir das am Abend nutzen. Ohne festes Ziel erkunden wir die verwinkelten Ecken und Gassen, schauen in den einen oder anderen der kleinen einladenden Läden. Gut, dass unsere Transportkapazität auf dem Mopped schwer eingeschränkt ist, sonst würde wahrscheinlich doch so manches Teil aus dem Schaufenster den Weg zu uns nach Hause finden. Vielleicht so ein kleines Möbelstück, irgendeine Antiquität oder eines der ansprechenden Bilder. Nicht wirklich unbedingt wertvoll, aber eben einfach schön.

Einladend sind auch die offen stehenden Türen der Bars und Pinten im Barri Gòtic. Alle paar Meter stoßen wir darauf, wohl nirgends ist die Dichte an Restaurants und Bars so hoch wie hier in der Altstadt. Die Auswahl ist einfach und simpel. Eintreten und umschauen. Sieht der Laden sympathisch aus, bleiben wir. Ganz in der Nähe der Kathedrale entern Kiki und ich eine Tapas-Bar. Tapa, dass ist in Spanien das Zauberwort gegen Hunger. Bestellst Du ein Bier oder einen Wein, bekommst Du Tapas dazu. Die Variationen sind unüberschaubar und jede Bar hat ihr eigenes Portfolio an Leckereien. Wir bekommen gebratene Kartoffelstückchen in einer köstlich-scharfen Knoblauchsoße - beim ersten Bier. Beim zweiten sind es Oliven mit einem Scheibchen Serrano-Schinken. Es fällt uns nicht schwer, uns mit diesem System anzufreunden. Muscheln, Fisch, Tomaten mit Olivenöl, kleine Tortillas, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ein paar Türen weiter landen wir an der Theke eines wahren Rotwein-Paradieses. Katalanische Weine, vom mediterranen Klima gehätschelt, sind sehr geschmackvoll und der passende Korken wächst gleich nebenan. Der Wirt versucht sogleich die Eigenarten seiner edlen Tropfen zu erklären. Leider reichen weder seine Englisch- noch unsere Katalanisch-Sprachkenntnisse für ein Weinseminar. Er lässt uns einfach mal kosten und dank seiner und der Empfehlung unseres Nebenmannes klappt's dann auch mit dem Rotwein. Es klappt dann auch mit mehreren Rotweinen und entsprechend wird der Abend etwas länger. Mit Katalanisch lernen hat es dann allerdings nicht mehr geklappt.

Leicht schläfrig verlassen wir am Morgen unsere mittelalterliche Herberge, stolpern mit geschultertem Gepäck gen Ramblas und verlassen schließlich Barcelona in südwestlicher Richtung. Schließlich habe ich noch Manolos Tipps in der Tasche und nach soviel Sightseeing steht uns der Sinn nach katalanischer Landschaft und Moppedfahren. Wir folgen der Küstenlinie, dem nach Barcelona hinein drängenden Verkehr entgegen. Ein schönes Gefühl, raus aus dem Moloch, hinein in die Landschaft. Hinter Castelldefels schaffen wir es gerade noch, uns in die Küstenstraße einzusortieren. Welch ein Kontrast zur vertunnelten Autobahn, die mehr im Landesinneren durch die Berge führt. Noch ein kurzer Schlenker, dann lassen wir die letzten Häuser hinter uns. Dann nur noch Meer und Grün und Fels. Vorsichtig taste ich mich an immer mehr Schräglagen heran. Gerade richtig zum Aufwärmen. Dazwischen gibt es Panoramen für's Auge und Seeluft für die Nase. Unten im Wasser ziehen die Boote schnurgerade Linien. Hier oben haben wir es besser, nichts mit Gerade.

Unser Ziel ist die Sierra de la Mussara. Nicht so überlaufen wie die Strecken in Richtung der Pyrenäen, sagt Manolo. Und der sollte es wissen. Wir geben ihm recht. Hinter Alcover sind wir endgültig allein unterwegs und schrauben uns die Berge empor. An den Hängen huschen Olivenbäume, blühende Kirsch- und Apfelbäume an uns vorbei, dazwischen bröckelnde Steinmauern, gesetzt von Generationen katalanischer Bauern. Generationen alt sind auch die kleinen Dörfchen. Wie Storchennester auf den Spitzen der Hügel oder angeschmiegt an die steilen Hänge. Einfach so rollen wir durch die engen Sträßchen des einen oder anderen Bergdorfes. Ernten erstaunte Blicke, wenn wir nur Zentimeter an den Haustüren vorbei rollen, werden winkend gegrüßt, wenn wir im Schritttempo zwischen tobenden Kindern hindurch über den kleinen schattigen kopfsteingepflasterten Platz rollen. Alten Frauen, schwarz gekleidet, in der Hand den prall gefüllten Korb, mühen sich durch die steilen Wege. Ihre Männer treffen sich seit Jahren täglich auf den Bänken am Mirador oder auf dem Marktplatz, schwätzen, tratschen über alte Zeiten, in denen mit Sicherheit sowieso alles besser war.

Monestir de Santa Maria de Poblet, das katalanische Zisterzienserkloster, Capafonts und Prades, die stillen Bergdörfer, der Stausee bei Siurana, der kleine plätschernde kristallklare Gebirgsbach El Francoli, es hat keinen Mangel an Zielen zu Füßen des Bergmassivs Montsant. Bis weit über 1000 Meter ragen die Gipfel in den Himmel. Die Zeit vergeht schneller, als wir denken und es wird schon dunkel als wir uns in Richtung Barcelona wieder davonmachen und die Stille und Beschaulichkeit der Sierra hinter uns lassen. Wir freuen uns schon auf den abendlichen Trubel der Großstadt. Und morgen? Vielleicht die Küste in die andere Richtung? Oder wir drehen eine Runde auf dem Circuit de Catalunya, Barcelonas berühmter Rennstrecke. Oder vielleicht doch einen Abstecher in die Pyrenäen? Oder wir bleiben einfach hier und genießen die katalanische Hauptstadt. Große Auswahl! Mal schauen.

 

Telefon: +49 (0) 26 41 30 82 0
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