BMW R-Serie - R 18 +++ NEU +++

BIG-BIG BOXER-SPIRIT!

Wunderlich R 18: Mit Motorschutzbügel, Sissybar und seitlichem Kennzeichenträger in der finalen Erprobung

Gut, dass sich BMW bei diesem Projekt selbst treu geblieben ist. Projekt trifft es eigentlich nicht. Bei nicht wenigen stellt sich Ehrfurcht ein, wenn sie ihr das erste Mal gegenüberstehen. Da steht kein Projekt, da steht eine schon auf den ersten Blick imposante und charakterstarke Erscheinung. Im vielseitigen BMW Programm wirkt sie bereits jetzt wie ein unerschütterlicher Solitär.

Als Freund der Marke braucht es ein wenig, sich auf das Motorrad und die zugeschriebene, eher BMW-untypische Gattung einzulassen: Das ist ein Cruiser. Ein Cruiser, der das Thema jedoch durch und durch nach Art des Hauses interpretiert und zelebriert. Ein Cruiser, der überhaupt gar nicht zu vergleichen ist, mit der verblichenen cremigen Vorgängerin, die den Claim bereits vor 20 Jahren abstecken sollte und damit scheiterte. Hinterher ist man immer klüger.

Nähert man sich der BMW R 18 und lässt sich auf sie ein, ist die Faszination, die von diesem Motorrad ausgeht, sehr vielschichtig. Sie betrifft die Marke, die Authentizität, sie betrifft die Philosophie, die Anmutung und sie betrifft die Historie von BMW.


Diese BMW ist schwer, fast sieben Zentner. Die sichtbare und die haptische Qualitätsanmutung sprechen für sich. Doch erst im Einklang mit dem spürbaren Gewicht erfasst man die Wesen dieser BMW: Ihre Wertigkeit. Sieben Zentner, die sich dank niedriger Sitzposition und breitem Lenker souverän handeln lassen. Im Stand und beim Cruisen.

Sitzt man, wird man von der optischen Wucht der beiden Zylinder dieses luft-/ölgekühlten Motors erfasst, der im Übrigen den Eindruck vermittelt, dass er unter einer Cowling einer Einmot verbaut auch einen anständigen Flugmotor abgeben könnte. Die physische Wucht bekommt zu spüren, wer den Anlasser auslöst. Ungeübten sei empfohlen, das linke Bein vorher fest zu positionieren, um das gewaltige Rückdrehmoment des Boxers auszugleichen. Einmal pariert ist es eine Freude den Big Boxer aus dem spürbar lebhaften Leerlauf mit dem Gasgriff eindrucksvoll in Drall zu versetzen.

Was dann beim Fahren folgt, ist eine Offenbarung im Vergleich zu den üblichen Verdächtigen der arrivierten Cruiserwelt. Die klassische Sitzposition, bei der die Füße vor dem Becken auf den Rasten platziert sind, erlaubt den fahraktiven, souveränen und entspannten Ritt auf einer gigantischen Drehmomentwelle. Sehr, sehr souverän. Der Unterschied zum Wettbewerb liegt zweifelsfrei beim Fahrwerk, das stoisch und verwindungssteif bis ans Ende der Schräglagenfreiheit zirkelt. Drei dreihunderter Bremsscheiben, die Handbremse teilintegral, ankern zuverlässig.

Die R 18 ergänzt die typischen Eigenschaften eines Cruisers um die Tugenden einer BMW. Genau das ist es, was dieses Motorrad auszeichnet, was es besser macht und was es von der amerikanischen Konkurrenz unterscheidet: Sicheres Fahrwerk, anständige Bremsen, keine Verwindung des Rahmens, berechenbar und gutmütig.

Die weiter oben angesprochene Wertigkeit, die die R 18 umgibt, ist auf die spürbare Qualität, die stimmige Erscheinung und die Materialität zurückzuführen. In Zeiten von Smartwatches nimmt sie die Rolle der analogen mechanischen Uhr ein, die eine wohltuende Einfachheit darstellt, die Ihren Ausdruck in stilistischer Klarheit und technischer Geradlinigkeit findet.

Wer sich in der BMW Geschichte auskennt – und wir wissen, das tun viele von Ihnen- der kann dieses Motorrad lesen, der kann die Historie von BMW in diesem Bike lesen. Es zitiert die erfolgreiche Geschichte der BMW Boxer seit 1923. Da ist zuvorderst das fast einhundertjährige Konzept des längs eingebauten Boxers mit Kardanantrieb, dessen Welle und Kreuzgelenke im Falle der R 18 erstmals seit langer Zeit wieder offen und gut sichtbar außerhalb der Schwinge rotieren. Klasse! Die Stößelrohre oberhalb der Zylinder erinnern an die Sportmaschinen der 30er bis 50 er Jahre. Genau wie der Lack für den bei BMW bis Ende der 60er Jahre das Prinzip galt, das Henry Ford für sein Model T ausgegeben hatte: Der Kunde konnte jede Farbe wählen, wenn sie denn schwarz war. Bei der BMW durfte die weiße, von Hand mit dem Schlepppinsel gezogene, Linierung natürlich nicht fehlen.

Felix Wunderlich, Leitung Produktmanagement & Entwicklung

Sie sehen uns ziemlich begeistert von BMWs neuestem Spross, von dieser BMW, die sich von allen Baureihen unterscheidet und dabei eine BMW bleibt. Unsere Entwickler sind mit viele Freude dabei unsere zahlreichen Ideen zum Umbauen und equipieren der R 18 zu entwickeln und umzusetzen.

Doch so wie BMW R 80 G/S vor vierzig Jahren die Geburt „der GS“ markiert, hat die R 18 das Zeug dazu, den Beginn einer neuen, vielversprechenden Baureihe zu begründen. Wir werden ihre spannende Entwicklung nicht nur verfolgen, sondern mit unseren kreativen -und auch verrückten- Ideen mit BIG-BIG BOXER-SPIRIT begleiten. Wir freuen uns darauf!

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