Wochenendcheck

Institut für Zweiradsicherheit (ifz)


In der aktuellen Ausgabe des INSIDE Wunderlich Magazins #4 haben wir das Essener Institut für Zweiradsicherheit und seinen Institutsleiter Matthias Haasper ausführlich vorgestellt. Die Motorradwissenschaftler bieten zahlreiche Publikationen, wie beispielsweise die StreckenHeld-App und den sehr lesenswerten Newsletter namens „Wochenendcheck“. Hier stellen wir Ihnen an dieser Stelle interessante Themen aus dem Wochenendcheck vor.

Ich wollte doch schon immer mal ein Training besuchen!

Das Wetter am letzten Wochenende hat dem meteorologischen Frühlingsanfang alle Ehre gemacht. Für viele war es der Auftakt in das neue Roller- und Motorradjahr. Die Saison hat begonnen!

Ebenso viele werden dabei mit Freude festgestellt haben, dass man das Motorradfahren über die Winterauszeit nicht verlernt hat. Doch ob man es wahrhaben möchte oder nicht, das Feingefühl und die notwendigen Routinen sind nicht gleich wieder voll abrufbar. Alles, was wir länger nicht ausüben, verliert an Perfektion.


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Mal eben die Bremsbeläge prüfen

Da hatte einer aber mal wirklich eine zündende Idee. Gemeint ist der englische Apotheker John Walker. Der erfand 1862 das erste echte Streichholz mit Reibungszündung. Sein Einfall, ein stiftförmiges Hölzchen am Kopf mit einer bei Reibung auf Sandpapier sich entzündenden Masse zu versehen, fand schnell Nachahmer. Und dank ständig verbesserter Zuverlässigkeit entwickelte sich bald eine florierende Zündholzindustrie.

Heutige Streichhölzer benutzen am Reibkopf zwar andere chemische Zutaten, das Prinzip aber hat sich nicht verändert. Weitgehend unverändert ist auch das Format geblieben – und das macht es für Fahrerinnen und Fahrer motorisierter Zweiräder interessant. So ein Streichholz ist nämlich nicht nur etwa 5 cm lang, sondern es ist (bei quadratischem Querschnitt) gut zwei Millimeter dick. Damit bestens geeignet, um bei einer einfachen Sichtkontrolle einschätzen zu können, ob die Bremsen am Motorrad noch genug Belagstärke aufweisen.


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Winterreifenpflicht

Nicht wenige Halterinnen und Halter von Pkw sind der Meinung, in Deutschland gebe es eine allgemeine Winterreifenpflicht. Dem ist nicht so. Laut Straßenverkehrsordnung gilt nur eine situative Pflicht. Das bedeutet, dass man bei winterlichen Straßenverhältnissen, (Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte, Glatteis) nur mit Winterreifen fahren darf. Abseits solcher Straßenverhältnisse sind also auch in den Wintermonaten Fahrten mit Sommerreifen möglich.

Ebenfalls nicht wenige Halterinnen und Halter von Motorrädern können nicht genau sagen, was für motorisierte Zweiräder diesbezüglich bei Winterwetter vorgeschrieben ist.


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Wie in den Wolken

Liedermacher Reinhard Mey wähnte die grenzenlose Freiheit über den Wolken. Für Motorradfahrerinnen und -fahrer ist die Idee der großen Freiheit indes mit einem ganz irdischen Gefühl verbunden, mit einem Erlebnis, das auch auf Herbsttouren noch genossen werden kann.

Dem sorglosen, ungebundenen „Rumstromern“ sind in der dritten Jahreszeit allerdings wetterbedingte Grenzen gesetzt. Zu den im Straßenverkehr unangenehmen Begleiterscheinungen zählen gerade im November Morgen- und Abendnebel sowie plötzlich auftretende Nebelbänke. Dabei hat es nicht nur den Anschein, man führe plötzlich durch eine Wolkenwand. Tatsächlich ist Bodennebel eine Art tiefliegende Wolke, in der Wasserdampf an winzigen Schwebteilchen in der Luft kondensiert ist.


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